Bestäuber über Grenzen hinweg

Online-Treffen

Seit 2019 arbeiten wir intensiv am Schreibtisch, unterwegs und im Feld: für Bestäuber, über Grenzen hinweg, unter Einbeziehung lokaler Organisationen. Gemeinsam mit unseren Partnern, deren Zahl von Jahr zu Jahr zunahm, haben wir Bäume gepflanzt und Wiesen gesät, ohne dabei zu vergessen, die verwendeten Lösungen zu überwachen. Wir konnten die Voraussetzungen für den Erfahrungsaustausch zwischen Experten, Imkern und Vertretern der lokalen Behörden schaffen und ihr Wissen nutzen, um zahlreiche Lehrmittel und eine Reihe von Veröffentlichungen zu erstellen: von Unterrichtskonzepten und Empfehlungen für Gemeinden über Filme und Webinare bis hin zu Podcasts.

Drei Jahre Zusammenarbeit zwischen polnischen und deutschen Organisationen waren eine Zeit, die reich an Schlussfolgerungen, guten Praktiken und neuen Perspektiven war, die wir mit Ihnen in einem offenen Online-Treffen teilen möchten.

Neben den Leitern von Organisationen, die das Projekt führen, werden auch polnische und deutsche Forscher, die sich unter anderem auf den Schutz von Wildbestäubern, die Bienenzucht, die Umwelterziehung und die Naturbeobachtung spezialisiert haben, auf der Veranstaltung zu Wort kommen.

 

Sie sind herzlich eingeladen zu einer offenen Online-Treffen am 17. November (Donnerstag) um 10:00 Uhr.

 

Registrieren Sie sich bitte über den Link (ZOOM):

https://bit.ly/DlaPszczol

Das Treffen  wird ins Polnische und Deutsche simultan übersetzt.

 

Programm des Treffens

  • 09:50 | Kaffee und Ankunft der Teilnehmer
  • 10:00 | Eröffnung und Begrüßung
  • 10:10 | Nutzung des ökologischen Potenzials von Brach- und Grünflächen sowie von Wegrändern, auch für Insekten – Dipl. Geographer Hermann Bösche, Bamberg
  • 10.30 | Umgang mit verpachteten (kommunalen) landwirtschaftlichen Flächen/ Vergabe und Ausarbeitung von Pachtverträgen – Umweltwissenschaftler Ralf Demmerle; NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, Berlin
  • 10:50 | Kaffeepause
  • 11.00  | Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Schutz von Bestäubern. Das deutsch-polnische Projekt “Für Bienen” – Schlussfolgerungen und neue Perspektiven
  • 11:10 | Wie man NICHTS klug einsetzt, d.h. bestäuberfreundliche Grünflächenplanung in unseren Gemeinden. Gute Praxisbeispiele der Zusammenarbeit zwischen lokalen Behörden und Wissenschaftlern, Dr. Ing. Aneta Sikora, der Nationalpark Riesengebirge, Verein Natur und Mensch
  • 11:30 | Verantwortungsvolle städtische Bienenzucht, Dr. Paweł Migdał, Naturwissenschaftliche Universität Wrocław, Institut für Bienenzucht
  • 11:50 | Schlussfolgerung / Zusammenfassung